Hiii
so ich möchte euch mal über mein Schulprojekt "Survive a Slum" erzählen. Also übersetzt bedeutet es, "Überlebe in einem Armutsviertel".
Glaube das ich euch schonmal erzählt habe, das ich auf einer katholischen Schule bin und somit nehmen sie jedes Jahr an dem Projekt teil, welches von der Caritas organisiert wird. Bei diesem Projekt geht es darum Erfahrungen zu bekommen, wie Menschen in anderen Teilen der Welt leben spezial in den Armutsviertel. Zudem sollten wir auch erleben wie es ist mit wenigen Wertsachen auszukommen.
Das Projekt war von Freitagnachmittag bis Samstagmorgen und wir hatten zuvor einige Information bekommen, also das wir wussten welche Sachen wir erlaubt waren mitzubringen (warme Kleidung, Schlafsack....) und welche nicht ( Elektronische Gegenstände, Süßigkeiten...). Zudem haben wir auch erfahren das wir 1 Extra Gegenstand mitbringen durften egal ob Kopfkissen, Kamera oder Handy. Ich habe mich natürlich für die Kamera entschieden ;)
So zuvor will ich euch auch noch mitteilen, das wir nicht in Zelten oder gemütlichen Betten verbracht haben. Nein, wir hatten lediglich als Schutz vor der Kälte, Pappkarton zur Verfügung, welchen wir uns selbst besorgen mussten. Ich habe mir erstmal einen Karton von einem Kühlschrank besorgt, denn somit brauchte ich nicht lange zum Überlegen wie ich mich vor der Kälte schützen kann. ;)
So nun zu unserem Programm.
Am Freitagnachmittag haben wir erstmal ein paar Spiele gehabt, danach durften wir uns in einer Reihe aufstellen und es wurde so wie in einer Zollkontrolle dargestellt, so mit Gepäck überprüfen usw. Anschließend haben wir unsere Häuser gebaut, welche ja nur aus Pappkarton und einem Schlafsack bestanden. Ich habe dabei meine Tasche als Kopfkissen benutzt, war ganz praktisch. Anschließend waren es auch schon nach 18 Uhr und erstmal Zeit fürs Abendessen. Wenn ihr jetzt denkt das wir etwas besonders bekommen, dann habt ihr euch getäuscht. Wir haben alle eine Kugel Reis auf einem Stück Zeitung mit einem Stück Obst dazu. Ich kann euch sagen, das ist viel zu wenig fürs Abendessen. Danach haben wir noch unterschiedliche Aktivitäten gehabt. Den Abend haben wir mit einem kleinen Gottesdienst über Armut beendet. Danach ging es in unsere "Häuser" und wir hatten richtig Glück mit dem Wetter. Denn die Nacht war lauwarm und nur sehr leichter Wind, somit war kein frieren angesagt.
Am nächsten Morgen, also Samstag haben wir erstmal unsere Häuser abgebaut und noch unterschiedliche Aktivitäten gehabt. Das anschließende Frühstück, welches aus 1 Stück Obst bestandt, war defenitiv zu wenig. Nachdem noch ein weiteres Spiel auf dem Programm stand war es auch schon Zeit zum Aufräumen. Am Ende haben wir uns noch alle zusammen gesetzt und über unsere unterschiedlichen Erfahrungen von den letzten Stunden erzählt. Um 11.30 war es dann geschafft und ich habe mich auf dem Weg nach Hause gemacht. Dort habe ich dann erstmal eine großes Mittagessen gehabt mit anschließender Dusche. Den Nachmittag hab ich dann mit Schlafen verbracht bzw. entspannen im Bett und mein Buch dau gelesen.
Mein Fazit von diesem Projekt dazu ist, das es ein wirklich gutes Projekt ist. Es gab mir Eindrücke wie Menschen in Armutsviertel leben und wie es ist mit wenigen Wertsachen auszukommen. Jedoch habe ich auch festgestellt, das es viele Menschen gibt die nicht genug Nahrung bekommen und dadurch hungern müssen. Doch bin ich auch der Meinung, das es für mich eine einmalige Erfahrung war und ich es nicht wieder freiwillig machen würde.
Bilder dazu gibt es in Kürze mit besseren I.net ;)
Bis dann
Julia :)
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